Liebe Leserinnen und Leser,
ganz
herzlich grüße ich Sie und Euch mit dem Monatsspruch für Juni aus dem
1. Buch Mose (Kapitel 27 Vers 28):
„Gott
gebe dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und Korn und Wein die Fülle.“
Einige Veranstaltungen und Hinweise von uns und befreundeten Organisationen möchten wir wieder mitteilen:
1)
Kirchentag 2023 – Jobs und Quartiersmanager*innen
2)
CEUC-Konferenz 2023 in Järvenpää
3)
Taufinitiative
der EKD
4)
Material
zum Weltflüchtlingstag am 20.06.2023 (United4rescue)
5)
Evangelische
Mission Weltweit startet Fonds zur Förderung von Ökotheologie weltweit
6)
Projekt
„Exit fast fashion“
7)
Unterstützung
für Diversitätsprojekte an 33 Hochschulen: BMBF und HRK starten bundesweites Förderprogramm
8)
Die
Ergebnisse der 22. Sozialerhebung des Deutschen Studierendenwerkes
9)
Ausschreibung
Hanna-Jursch-Preise
10)
WCC Eco School on
Water, Food, and
Climate Justice, 24-31 July |
Crete
11)
Speak
Up! Tagung und Summer/Winter School mit
Podcastproduktion für Studierende in Eupen (deutschsprachiges Belgien)
1)
Kirchentag 2023 – Jobs und Quartiersmanager*innen
Der Kirchentag lädt vom 7.-11.Juni 2023 nach Nürnberg ein. Wer Lust
hat dort einen Job zu übernehmen, kann sich auf dieser Webseite erkundigen:
Kirchentag | Jobs |. Der Kirchentag sucht schon eine oder mehrere zentrale Schulen für alle
Menschen, die aus ESGn und STUBEn kommen. Wer Lust hat sich für den Kirchentag zu engagieren und nichts bezahlen möchte, hat die Möglichkeit Quartiersmanager*in zu werden. Von 18Uhr bis 9 Uhr hat man im Schichtdienst verschiedene Aufgaben in der Schule, von
9-18 Uhr ist es möglich am Programm des Kirchentags teilzunehmen. Wer daran Interesse hat, melde sich bitte bei mir:
ch@bundes-esg.de oder 0511/1215-149.
2)
CEUC-Konferenz 2023 in Järvenpää
Die diesjährige Konferenz der
Europäischen Hochschulseelsorgenden (Conference of European University Chaplains) findet vom 12.-16. Juni 2023 in Järvenpää, Finnland, statt.
3)
Taufinitiative
der EKD
Die Startseite der Aktionsseite
www.deinetaufe.de ist umgebaut und
richtet sich jetzt an Taufinteressierte. Zentrales Element ist zum einen die Landkarte, auf der die vielen dezentralen Veranstaltungen sichtbar sind.
Als Dankeschön für die Registrierung bekommen
die Gemeinden, die sich registriert haben, je 10 Buttons zugeschickt. Die Inhalte für die teilnehmenden Gemeinden und Einrichtungen finden sich gebündelt auf der Unterseite „Für Gemeinden“. Zudem ist das Video zur Aktion online, für das im vergangenen Jahr
vier Taufen begleitet wurden. Es kann auch (via YouTube) von Gemeinden und Landeskirchen auf deren Seiten eingebunden werden
Eine kleine Auswahl an Give-Aways zur Aktion (kostenpflichtig)
ist bereits über den Werbedienst in Bielefeld erhältlich: https://www.komm-webshop.de/Produkte/deinetaufe/
(Buttons, Festivalbändchen, Erinnerungsbuch zur Taufe). Taufkerzen und temporäre Tattoos werden nach derzeitigem Planungsstand in der zweiten Aprilhälfte lieferbar sein.
Unter
Materialien & Downloads - Deine Taufe
sind Canva-Vorlagen und feste Motive für Social Media Posts zum Download eingestellt. Bitte beachtet, dass die Kampagnenmotive selbst nur in der zur Verfügung gestellten Form (Fotomotiv + Slogan) genutzt werden dürfen.
4)
Material
zum Weltflüchtlingstag am 20.06.2023 (United4rescue)
Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni bietet United4Rescue
verschiedenes Material an für Gottesdienste und Aktionen,
um den Toten der Außengrenzen zu gedenken.
Alles Material findet Ihr unter
united4rescue.org/vergissmeinnicht
Zum
Angebot zählt:
-
Fürbitte zum Weltflüchtlingstag 2023
-
Liste der Toten der EU-Außengrenzen 1993-2023
-
Broschüre „Jeder Mensch hat einen Namen“
-
Flyer, Flaggen,
Aufkleber etc.
Zudem können kostenfrei Tütchen mit Vergissmeinnicht-Blumensamen
bestellt werden (in begrenzter Menge, solange Vorrat reicht), einfach per Mail an:
mitmachen@united4rescue.org.
5)
Evangelische
Mission Weltweit startet Fonds zur Förderung von Ökotheologie weltweit
Die Evangelische Mission Weltweit (EMW) hat Anfang
Mai sieben neue Projekte zu Ökotheologie für eine Förderung ausgewählt. Anfang des Jahres startete die EMW eine Pilot-Ausschreibung: 3x 50.000 Euro werden in den Jahren 2023-2025 ausgeschüttet. Zugelassen sind Anträge für Projekte von bis zu 7.000 Euro. Dieses
Mal konnten so sieben Projekte zur Förderung ausgewählt werden.
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat auf
seiner Vollversammlung in Karlsruhe 2022 das Papier „Der lebendige Planet: Streben nach einer gerechten und zukunftsfähigen weltweiten Gemeinschaft“ verabschiedet. Darin haben sich die Mitgliedskirchen verpflichtet, Institutionen für theologisches Lernen und
Lehren zu ermutigen, Studienprogramme oder Stipendien im Bereich Ökotheologie anzubieten. „Als ökumenische Partnerin des ÖRK unterstützen wir den dringenden Appell des Weltkirchenrats. Nach intensiven Beratungen in den Gremien der EMW haben wir uns daher zur
besonderen Förderung von Ökotheologie in der theologischen Ausbildung entschieden“, erklärt EMW-Direktor Rainer Kiefer.
Eingereicht werden können Projekte, die die ökologische
Bewusstseinsbildung mit einer theologischen Reflexion verknüpfen; die Praxis und Lehre der Theologie zu diesem Thema stärken; die die Studierenden auf dem Campus in das jeweilige Projekt aktiv integrieren. Zusätzlich soll ein Netzwerk geschaffen werden, das
grüne theologische Ausbildungsstätten miteinander verknüpft und in eine gegenseitige Unterstützung bringt.
Auf die Ausschreibung der EMW waren 29 Anträge
aus 16 Ländern von ihren Partner-Institutionen in der theologischen Ausbildung weltweit eingegangen. Hieraus hat der Ausschuss für Theologische Ausbildung bei seiner Sitzung Anfang Mai in Hamburg sieben Projekte ausgewählt. Darunter waren z. B. eine argentinische
Hochschule, die eine nachhaltige „Öko-Aula“ errichten will, in der dann ganzheitlich zum Thema unterrichtet werden kann; ein Projekt aus Jakarta/Indonesien, das einen Campus-Garten anlegen will, um in dem tropischen Klima in der Stadt die Luft merklich zu
verbessern; und ein Projekt in Ruanda, das versucht, einen neuen Campus-Garten zur Selbstversorgung in der Mensa und noch darüber hinaus für die benachbarten Dörfer aufzubauen.
6)
Projekt „Exist fast
fashion“
Du setzt dich für Umwelt- und Klimaschutz ein,
interessierst dich für weltweite Gerechtigkeit, bist ehren- oder hauptamtlich in der Jugendarbeit aktiv und hast Spaß am Thema Mode und Kleidung?!
Dann kannst Du Exit Fast Fashion-Botschafter*in werden und dich für ein Schulungs-Wochenende im September anmelden.
Ein ganzes Wochenende wird es Infos rund um die
Folgen von Fast Fashion für Mensch und Umwelt geben. Du lernst außerdem verschiedene Methoden rund ums Thema für die Jugendarbeit kennen und kannst diese innerhalb der Gruppe ausprobieren. Gemeinsam lernt ihr ganz praktisch, wie ihr das Thema anderen vermitteln
und selbst aktiv werden könnt. Euch erwarten coole Aktionen, spannende Inputs, Austausch und Vernetzung, Zeit zum Kreativ werden und vieles mehr.
Mit der Teilnahme werdet ihr offiziell zu Exit
Fast Fashion-Botschafter*innen und könnt in Jugendgruppen und Schulen Workshops und Seminare dazu anbieten.
Das Gesamtprogramm mit Möglichkeit zur Anmeldung
wird in Kürze erscheinen, aber tragt Euch den Termin schon mal als Save
the Date in eure Kalender.
Wann?
1.-3. September 2023
Wo?
Jugendherberge Bochum
Für wen?
Ehren- und Hauptamtliche zwischen 16-27 Jahren im Raum NRW
Kosten:
15€
Ansprechperson: Miriam Albrecht, Projektkoordinatorin
Exit Fast Fashion (01522-7347645, info@exit-fast-fashion.de)
7)
Unterstützung
für Diversitätsprojekte an 33 Hochschulen: BMBF und HRK starten bundesweites Förderprogramm
Mit Finanzierung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Hochschulrektorenkonferenz
(HRK) im Rahmen der Initiative „Vielfalt an deutschen Hochschulen“ bundesweit Hochschulen bei der Weiterentwicklung ganzheitlicher Diversitätskonzepte. Nach einem unabhängigen Begutachtungsprozess wurden insgesamt 33 Hochschulen ausgewählt, die im kommenden
Wintersemester eine Förderung von 25.000 bzw. 50.000 EUR erhalten, um institutionelle Diversitätsprojekte umzusetzen. Unter den Projekten finden sich innovative Veranstaltungsformate, neue Ansätze zum Monitoring sowie kreative Informationskampagnen.
„Durch die Initiative können wir die Hochschulen gezielt bei der Umsetzung passgenauer Diversitätsmaßnahmen
unterstützen“, erklärte Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). „Das große Interesse an der Ausschreibung zeigt, dass sich die Hochschulen der Bedeutung des Themas Vielfalt sehr bewusst sind und es konstruktiv in die eigenen
Entwicklungsprozesse integrieren möchten. Nur durch eine ganzheitliche, in alle hochschulischen Handlungsebenen hineinwirkende Auseinandersetzung mit Diversität können wirksame Maßnahmen gegen strukturelle Diskriminierung und für eine diversitätsfördernde
und wertschätzende Hochschulkultur etabliert werden“, so Rosenthal.
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger,
erklärte:
„Die Vielfalt der Menschen an unseren Hochschulen ist eine Stärke und eine Chance. Sie bereichern den
Hochschulstandort Deutschland durch ihre unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen. Wissenschaft, Forschung und Lehre können davon nur profitieren. Es ist unser Ziel, Vielfalt sichtbarer zu machen und Diskriminierungen abzubauen oder gleich zu verhindern.
Die Initiative ,Vielfalt an deutschen Hochschulen‘ leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Ich freue mich, dass es in diesem Wintersemester an 33 Hochschulen in die konkrete Umsetzung geht.“
Hintergrund: Am 1. September 2022 startete die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Initiative „Vielfalt an deutschen Hochschulen“. Ziel des Vorhabens ist die Unterstützung deutscher Hochschulen bei der Weiterentwicklung ganzheitlicher Diversitätskonzepte. Durch die Förderung von Hochschulprojekten
und des projektübergreifenden Dialogs und Austauschs soll die Diversität der Hochschulen auf nationaler Ebene weiter vorangebracht werden. Für die Förderung einzelner Diversitätsprojekte wurden die HRK-Mitgliedshochschulen eingeladen, Konzepte einzureichen,
die einen Beitrag zu den Zielen der Initiative leisten. 33 Hochschulen wurden nun für die Förderung ausgewählt.
Eine
interaktive Karte
bietet eine Übersicht der geförderten Projekte.
8)
Die
Ergebnisse der 22. Sozialerhebung des Deutschen Studierendenwerkes
Die Ergebnisse der 22. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden sind nun
da.
Sie beruhen auf einer Befragung von 188.000 Studierenden von 250 Hochschulen im Sommer 2021
DSW-Vorstandsvorsitzender Matthias Anbuhl sagt dazu: „Ein Drittel der Studierenden mit prekärer Finanzierung,
die Mietausgaben steigen weiter, psychischer Druck nimmt spürbar zu. Mehr Studierende haben eine gesundheitliche Beeinträchtigung, und psychische Erkrankungen haben stark zugenommen. 16 % aller Studierenden haben eine oder mehrere gesundheitliche Beeinträchtigungen
– das ist jede und jeder Sechste! Der Anteil lag 2016, bei der 21. Sozialerhebung, noch bei 11 %. Ihr Anteil ist nochmals deutlich – um 10 Prozentpunkte – gegenüber 2016 gestiegen, von 55% auf 65%. Gleichzeitig wirken sich psychische Erkrankungen im Vergleich
zu anderen Beeinträchtigungen überdurchschnittlich häufig besonders stark im Studium aus. Wir haben im deutschen Hochschulsystem, nunmehr belegt durch die 22. Sozialerhebung, eine Mental-Health-Krise der Studierenden. Wir wünschen
uns von der Bundesregierung, dass sie im Verbund mit den Ländern die psychosoziale Beratung der Studierendenwerke ausbaut, mit zehn Millionen Euro über die kommenden vier Jahre.“ Die 22. Sozialerhebung zum Download (260 Seiten, 9 MB, noch nicht barrierefrei):
https://www.die-studierendenbefragung.de/aktuelles
9)
Ausschreibung
Hanna-Jursch-Preise
Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) schreibt zum zwölften Mal den Hanna-Jursch-Preis
und zum sechsten Mal den Hanna-Jursch-Nachwuchspreis aus.
Das Thema dieser Ausschreibung lautet:
„Geschichte(n), Gegenwart und
Zukünfte von Körpern“
Die
Ausschreibungsfrist endet am 15. Februar 2024. Alle weiteren Infos findet Ihr hier:
https://www.ekd.de/preisvergabe-hanna-jursch-preis-25088.htm
10)
WCC
Eco School on Water, Food, and
Climate Justice, 24-31 July |
Crete
Für alle
·
im Alter zwischen 18 und 30,
·
mit Leidenschaft für Wasser, Nahrungsmittel und Klimagerechtigkeit,
·
mit mind. einem Bachelor,
·
mit Englischkenntnissen, die mindestens zur aktiven Teilnahme an einer Tagung ausreichen,
·
mit Zeit vom 24. bis 31. Juli 2023 und
·
Lust, an der „Eco School on
Water, Food and
Climate Justice“ des Ökumenischen Rats der Kirchen teilzunehmen – auf Kreta!
Die Bewerbungsfrist für das Programm ist der 15.6.2023. Alle Einzelheiten (erforderliche Unterlagen, Programm, Bewerbungsformular)
können unter den unten stehenden Links gefunden werden.
11)
Speak Up! Tagung und Summer/Winter School mit
Podcastproduktion für Studierende in
Eupen (deutschsprachiges Belgien)
In diesem Jahr veranstaltet das
Eupener Institut für Demokratiepädagogik, das in Ostbelgien eine ähnliche Funktion ausfüllt, wie in Deutschland die Landeszentralen für politische Bildung, gemeinsam mit der Vernetzungsstelle
Speak Up! die nunmehr dritte interdisziplinäre und internationale
Speak Up! Tagung zum Thema
Fake News und Hate Speech als gesellschaftliche Herausforderungen. Erstmals wurde dazu passend ein Begleitformat für junge Menschen bis ca. 30 Jahren entwickelt. Das
Speak Up! Lab. In diesem arbeiten die Teilnehmenden gemeinsam mit Mentor*innen zur Thematik (Vorkenntnisse nicht nötig) und entwickeln - nach einem entsprechenden Einführungsworkshop - ein eigenes Podcast-Format.
Anbei findet Ihr hier die Links zu den ausführlichen Ausschreibungen auf der Website.
https://idp-dg.be/cfpspeakuplabor/
Auf
dem Weg zum Kirchentag in Nürnberg grüße ich Sie und Euch herzlich und freue mich möglichst viele von Euch an unserem Stand in der Messehalle 9 (G-31) oder im Zentrum Studierende, im House
of Students, zu treffen!
Corinna Hirschberg
Bundesstudierendenpfarrerin
Verband der Evangelischen Studierendengemeinden in Deutschland
(ESG)
Otto-Brenner-Str. 9
30159 Hannover
Tel.: 0511/1215-149
Mobil: 01523/4244984
Mail:
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